Ratgeber

Mash: Die warme Mahlzeit für die kalten Tage

Mash, ein auf Weizenkleie basierendes Futter, welches mit warmen Wasser zum Quellen gebracht wird und dem Pferd als eine Art Brei bereitgestellt wird, ist eine sehr leichtverdauliche und somit für ältere, kranke, aber auch stark beanspruchte Pferde geeignete Ergänzungsfütterung. Es erfordert keine große Kautätigkeit, um gut verdaut zu werden, ein Vorteil für ältere Pferde, die Probleme mit der Raufutteraufnahme haben. Zudem regt der hohe Rohfasergehalt die Verdauung an. Durch die Kleie wird die Darmtätigkeit im Dickdarm verstärkt, welches die Produktion von Vitamin B, Vitamin C und Vitamin K im Darm erhöht. Die Kleie, also die Kornhülle enthält im Vergleich zum restlichen Korn erhöhte Konzentrationen an Phosphor, Magnesium, Kalium, Selen, Eisen, Zink und Kupfer. Aufgrund dieser erhöhten Mineralgehalte empfiehlt es sich Mash nur als Ergänzungsfutter zu verabreichen. Um die Mineralstoffe nicht aus dem Gleichgewicht zu bringen, sollte es nicht öfter als 1- bis 2-mal pro Woche gefüttert werden.

Anweiden

Der Frühling rückt langsam näher und damit steigt die Freude auf die Weidesaison. Dabei muss man jedoch einige wichtige Dinge beachten, um die Gesundheit der Pferde nicht zu gefährden.

Um Verdauungs- und Stoffwechselprobleme zu vermeiden, sollte man sich beim Anweiden viel Zeit lassen. Die Umstellung von der rohfaserreichen Winterfütterung zur frischen Grasfütterung bedeutet eine Umstellung für das gesamte Verdauungssystem des Pferdes. Pferde, die für Hufrehe anfällig sind, sollten besonders langsam an das frische Gras gewöhnt werden. Gras ist grundsätzlich eine gesunde Futterquelle, jedoch spielt das Weidemanagement dabei eine große Rolle. Die Zusammensetzung der Pflanze, die Düngung und die Nutzung sind hiervon abhängig.

Im Frühjahr ist das Gras besonders reich an Eiweißen und Kohlenhydraten. Bei den Kohlenhydraten ist besonders der hohe Fruktangehalt ein Risikofaktor für Hufrehe. Der Zucker kann im Dünndarm kaum verdaut werden. Gerät er in den Dickdarm, wird er durch die Mikroorganismen sehr schnell zersetzt. Bei diesem Zersetzungsprozess entsteht Milchsäure, wodurch viele Darmbakterien absterben. Die daraus entstehenden Giftstoffe gelangen in den Blutkreislauf und können zur schmerzhaften Hufrehe führen.

Um Krankheiten durch das Anweiden zu vermeiden, empfiehlt es sich damit langsam zu beginnen. Starten Sie mit 15 Minuten am Tag und steigern Sie dann die Dauer langsam an. Dabei ist zu bedenken, dass der Fruktangehalt im Gras besonders in kalten Nächten ansteigt. Stellen Sie aus diesem Grund ihr Pferd nicht vor dem Mittag auf die Weide. Auch die Länge des Grases ist beim Anweiden ein wichtiger Faktor. Es sollte ca. 20 cm lang sein. Ansonsten könnten zu viel Erde und Dreck aufgenommen werden, wodurch wiederum zu Verdauungsproblemen auftreten können.

Lassen Sie sich Zeit bei der Umstellung des Futters, dann sollte Ihnen für den Start in die „Grüne Saison“ nichts im Weg stehen.

 

 

 

 

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